Arbeitsvisum für China

Das sollten Sie über das Arbeitsvisum für China wissen

Das Arbeitsvisum für China unterscheidet sich insofern vom China Business Visum, dass Sie dort eine Tätigkeit gegen Bezahlung aufnehmen werden und über einen längeren Zeitraum, nämlich über 180 Tage, verweilen. Im Gegensatz zu Geschäftsvisa, die für Verhandlungen, Meetings oder beispielsweise Messebesuche ausgestellt werden und im Regelfall einen Zeitraum von 180 Tagen nicht überschreiten. Entsendet Ihre deutsche Firma Sie für einen Arbeitsauftrag nach China, wird ein Arbeitsvisum notwendig. Darunter zählen auch Gastprofessuren oder Mitarbeiter für in China ansässigen Hotels. Vor Ort muss das chinesische Arbeitsvisum bei der Polizei innerhalb von 30 Tagen in eine Arbeitserlaubnis abgeändert werden. Erst im Anschluss befähigt es zur Mehrfacheinreise und einem Verbleib von einem Jahr. Bis dahin dürfen Sie nur einmal einreisen. Wenn Sie länger in China tätig sein werden, kann das China Visum jeweils um ein Jahr fortgeführt werden.

Frau schreibt Tagesablauf China Arbeitsvisum
Wenn Sie einer bezahlten Tätigkeit in China nachgehen, benötigen Sie ein Arbeitsvisum. Für einfache Geschäftsverhandlungen ist ein China Business Visum ausreichend.

Für besonders hoch qualifizierte Fachkräfte, die eine beratende Tätigkeit in China einnehmen sollen oder die mit Ihren Fähigkeiten dem Land eine große Hilfe sein werden, gibt es das R-Visum. Ihre Expertise müssen Sie mittels Zeugnissen und/oder Zertifikaten nachweisen.

 

Diese Unterlagen brauchen Sie für Ihren Visumantrag China

Neben dem Reisepass (noch 6 Monate gültig und zwei freie Seiten), einem biometrischen Passfoto mit den Maßen etwa 3,5 x 4,5 cm sowie dem ausgefüllten China Visum Antrag benötigen Sie eine Arbeitserlaubnis Ihres zukünftigen Arbeitgebers.

Für das Expertenvisum (R-Visum) benötigen Sie zudem eine Behördeneinladung und sämtliche Zeugnisse oder Zertifikate, die Ihre Qualifikation beweisen.

Wichtiger Hinweis:
Seit 2017 wird die persönliche Vorstellung für ein Interview und die Abgabe von Fingerabdrücken im Konsulat häufig notwendig. Sie werden entsprechend informiert.


Das Arbeitsvisum für China in Frankfurt am Main beantragen

Schicken Sie Ihre Unterlagen einfach an:

1a Visum Service
Kennedyallee 93, 2. OG
60596 Frankfurt/Main

Oder geben Sie Ihren vollständigen Antrag persönlich im Chinese Visa Application Service Center in der Bockenheimer Landstraße in Frankfurt ab. Die Abgabe in Frankfurt am Main ist nur möglich, wenn Sie in einem der folgenden Bundesländer leben oder arbeiten: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland oder Baden-Württemberg.


Schnellcheck zu Kosten und Bearbeitung des China Arbeitsvisums

Ausfüllen Visumantrag China
Der Visumantrag China lässt sich nur mehr noch online ausfüllen. Wer trotzdem gern sein Formular per Hand ausfüllen möchte, kann dies tun, wenn er einen China Visum Service beauftragt, sich um seine Angelegenheiten zu kümmern.

Die China Visa Kosten für das Arbeitsvisum belaufen sich auf 125,45 Euro (60 Euro Visagebühr, 65,45 Euro Servicegebühr der Visastelle). Zusätzlich kommen 70,70 Euro Kosten auf Sie zu, wenn Sie ein Express China Visum wünschen. Vergessen Sie nicht, dass Sie sich einen Weg zur Visastelle nicht sparen können, weil Sie für das Arbeitsvisum zum Interview erscheinen und Fingerabdrücke abgeben müssen.

In diesem Fall kann es aufgrund langer Anfahrtswege bequemer sein, eine Visaagentur zu beauftragen. Diese verlangen ebenfalls Servicegebühren, die ab etwa 60 Euro losgehen. Damit bekommen Sie Ihr China Visum auf jeden Fall bequemer und Sie müssen nicht mehrfach nach Frankfurt fahren. Aufgrund fehlender Unterlagen oder Unstimmigkeiten im Antrag kann es vorkommen, dass Sie Ihr Visaformular nicht direkt beim ersten Mal einreichen können.